Von 1994 bis jetzt und weiter

Die Entstehung der „AG MuK“ basiert auf einem Treffen mehrerer befreundeter Jugendlicher im Januar 1994. Dort entstand die Idee, ein Musical zu produzieren. Hierbei wurde darauf Wert gelegt, wie auch später bei weiteren Projekten, dass alles in Eigenarbeit erstellt wird. Angefangen bei der Organisation, über das Bühnenbild, die Choreographie, die Textgestaltung bis hin zur Komposition der Lieder.

Das erste Musical „Bahnhofsmission“ feierte Premiere auf dem Landesjugendcamp 1994 in Verden. Unter dem Namen „Abstellgleis“ wurde dieses mit leicht veränderten bzw. hinzugefügten Charakteren auf dem 26. Deutschen Evangelischen Kirchentag 1995 in Hamburg noch einmal aufgeführt.

Anfang des Jahres 1996 wurde der endgültige Entschluss gefasst, dass die Gruppe unter dem offiziellen Namen „AG Musik und Kultur in der Ev. Jugend Osnabrück“ auftritt.

Im Juni 1996 fand die Premiere des nächsten Stückes mit dem Namen „Auszeit“ in Form eines Rockoratoriums statt. Höhepunkt und gleichzeitiger Abschluss eines erfolgreichen Projektes, war der Auftritt auf dem 27. Deutschen Evangelischen Kirchentag 1997 in Leipzig.

Nach einer kurzen Sommerpause begannen die Arbeit an dem Musical „ …und wie immer ohne Gewehr“, welches im Juni 1998 in Verden zur Uraufführung kam. Es folgten zahlreiche Auftritte, unter anderem in der JVA Lingen sowie die Produktion einer CD. Das große Finale folgte auch hier auf dem 28. Deutschen Evangelischen Kirchentag 1999 in Stuttgart mit drei erfolgreichen Aufführungen. Somit sahen insgesamt weit über 2.000 Zuschauer die dritte Musical-Produktion.

Im Sommer 2000 kam mit „Wende!Wände?“ ein Musical über die deutsch-deutsche Wiedervereinigung auf die Bühne. Nach einer Konzertreise durch die Landeskirche Hannovers, die durch die Städte Osnabrück, Hannover, Hildesheim und Verden führte, folgte ein Auftritt im Rahmen des Kirchentages in Frankfurt am Main vor insgesamt ca. 450 begeisterten Zuschauern aus Ost und West.

Nach einem Abstecher ins „Theater-Genre“ mit dem Stück „ Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt folgte im Frühjahr 2004 das fünfte Musical. Zu diesem Stück stießen viele neue Jungendliche zur AG MuK, sodass ein Generationenwechsel stattfand und man seit „Hippeace“ von der AG MuK 2.0 spricht.

Seit 1994 schaffte es die AG MuK im Zweijahresrhythmus ein neues Musical zu präsentieren. Anfang 2006 begann daher die Arbeit an einem neuen Stück: „Von jetzt an POSITIV“ dreht sich um ein sehr ernstes und oft verdrängtes Thema – AIDS. Das sehr mitreißende und Balladen-geprägte Musical begeisterte insgesamt fast 1.000 Zuschauer. Mit dem sehr positiven Feedback und der guten Resonanz begann zwei Jahre später die Arbeit am nächsten Stück.

Zum ersten Mal wurde die AG MuK mit der Produktion beauftragt. Im Namen des Kirchenkreises Osnabrück sollte ein Beitrag für den Katholikentag in Osnabrück geschrieben werden. Entstanden ist das Stück „ Mein Leben ist…!?“, in dem die Frage nach Gerechtigkeit zentraler Dreh- und Angelpunkt ist.

Im Jahr 2011 steckte die AG MuK in den letzten Zügen der Produktion „ Die Schöpfung – oder das Geheimnis des Apfelbonbons“. Die moderne Adaption der Schöpfungsgeschichte überzeugt mit einem bunten Bühnenbild und mitreißenden, positiven Songs. Um die Songs für die Nachwelt zu konservieren ist seit Februar die CD zum Musical erhältlich.

Unser letztes Musical “Like Me!”, das die Gefahren im Umgang mit social media thematisiert, feierte 2013 auf dem Kirchentag in Hamburg eine gelungene Vorpremiere, gefolgt von zahlreichen weiteren Aufführungen, unter anderem in Diepholz und Oldenburg.

Und die Geschichte der AG MuK geht weiter – wir befinden uns bereits mitten in den Vorbereitungen für unsere nächste Produktion.